Las Palmas de Gran Canaria
Teneriffa ist heute eine typische Urlaubsinsel, folglich sind auch Wirtschaft und Infrastruktur überwiegend auf den Tourismus eingestellt. 1885 besuchten zum ersten Mal 350 Touristen aus England die Insel. Sechs Jahre später kamen schon 5.000 Gäste im Jahr, und 2001 waren es 4,8 Millionen. Der Fremdenverkehr konzentriert sich vor allem auf die Nordküste um Puerto de la Cruz und den Süden bei Los Cristianos. In der Landwirtschaft werden Kartoffeln, Bananen, Tomaten und Wein angebaut.
Die Autobahnen führen von der Hauptstadt Santa Cruz in die Ferienzentren Puerto de la Cruz sowie Los Cristianos und Playa de las Americas.
Es gibt zwei Flughäfen – den Flughafen Teneriffa Nord bei La Laguna in der Nähe von Santa Cruz sowie den Flughafen Tenerife Sur Reina Sofía im Süden der Insel; dieser ist von den wichtigsten Badeorten aus schnell erreichbar.
Als preiswertes, zuverlässiges und sauberes Verkehrsmittel gelten die grünen Linienbusse der TITSA (örtliche Bezeichnung: Guagua), die fast jede Ortschaft auf der Insel anfahren. Die Hauptrouten über die Autobahn von Las Americas bzw. Los Cristianos im Süden der Insel nach Santa Cruz und Puerto de la Cruz im Norden werden von modernen klimatisierten Bussen mit Gepäckfächern gefahren. Die beiden Flughäfen Flughafen Teneriffa Nord (Los Rodeos) im Norden (IATA-Code: TFN) und den Flughafen Teneriffa Süd (Reina Sofía) werden mindestens im Stundentakt angefahren. Die direkte Fahrzeit vom zentralen Busbahnhof in Santa Cruz zum Südflughafen beträgt etwa 50 Minuten (Linie 341, stündlich). Die Fahrzeit von Puerto de la Cruz nach Santa Cruz dauert ca. 40 Minuten (Linie 103, stündlich, zur Hauptzeit alle 30 Minuten). Der Direktbus von Puerto de la Cruz zum Südflughafen (Linie 340) benötigt ca. 85 Minuten, fährt aber nur vier Mal am Tag. Komplette Fahrpläne mit einer Übersichtskarte der Insel gibt es kostenlos an den großen zentralen Busbahnhöfen in Santa Cruz und Puerto de la Cruz oder an Kiosken. Sehr praktisch sind die „Bono Bus“-Karten, die man ebenfalls am Besten an diesen beiden zentralen Busbahnhöfen bekommt. Es handelt sich um sog. Prepaidkarten, mit denen man ab mittellangen Strecken zwischen 20 und 50 Prozent des Fahrpreises sparen kann. Taxen sind relativ preisgünstig.
Eine ca. 12 Kilometer lange Straßenbahnlinie („Tranvía“) verbindet seit dem 2. Juni 2007 Santa Cruz mit den nördlichen Vororten, der Universität und der Innenstadt von La Laguna. Eine Verlängerung zum Flughafen Teneriffa Nord wird ebenso diskutiert wie der Bau einer Eisenbahnlinie, die Santa Cruz mit dem Inselsüden und dem Flughafen Tenerife Sur Reina Sofía verbinden soll.
Die Insel Teneriffa entstand vor etwa sieben bis fünf Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität. Die geologisch ältesten Teile der Insel sind das Anagagebirge im äußersten Nordosten, das Tenogebirge im Nordwesten sowie kleine Gebiete (Bandas del Sur) im äußersten Süden.
Jünger ist das Vulkanmassiv im Zentrum der Insel, das in der Mitte von der weltgrößten Caldera eingenommen wird. Aus ihr erhebt sich wiederum der höchste Berg Spaniens, der 3.718 Meter hohe Pico del Teide.
Nimmt man diese Gebirgszonen zusammen, ergibt sich geographisch gesehen ein Y.
Dass die Insel geologisch noch sehr aktiv ist, zeigen die nachgewiesenen Vulkanausbrüche zwischen dem Teidemassiv und dem Tenogebirge in den Jahren 1706, 1798 und 1909.
Altstadt von La Laguna (Weltkulturerbe der UNESCO)
Altstadt von La Orotava
Orotava-Tal
Jardín de Aclimatación de la Orotava (Botánico), der Botanische Garten in Puerto de la Cruz
Kraterlandschaft des Teide
Mercedeswald im Anaga-Gebirge
Tal von Masca
Felsen von Los Gigantes
Barranco del Infierno (Höllenschlucht) bei Adeje
Drachenbaum von Icod de los Vinos
Pyramiden von Güímar
Hafen und Altstadt von Santa Cruz de Tenerife mit einer Vielzahl historischer Bauten, Einkaufsvierteln und dem architektonisch interessanten kanarischen Parlament
Auditorio in Santa Cruz de Tenerife: Futuristische Konzerthalle des Architekten Santiago Calatrava
Walbeobachtung und Tauchen vor der Südspitze von Teneriffa, ausgehend von Playa Paraiso
Museumsviertel Antiguo Hospital Civil in der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife
Loro Park unter anderem mit der größten Papageiensammlung der Welt
Modellanlage Pueblo Chico in Valle de La Orotava
La Gomera ist nach El Hierro die zweitkleinste der sieben Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. Die Insel liegt rund eintausend Kilometer vom spanischen Festland entfernt, hat eine Fläche von 369,76 Quadratkilometern und 21.952 Einwohner (1. Januar 2006)[1], was einer Bevölkerungsdichte von 59 Einwohnern pro km² entspricht.
Gran Canaria ist die drittgrößte der Kanarischen Inseln, einer Autonomen Gemeinschaft Spaniens. Dort gehört sie zur Provinz Las Palmas.
Gran Canaria ist eine Insel des Kanarischen Archipels und liegt 210 Kilometer westlich vor der Küste Südmarokkos im Atlantischen Ozean. Die annähernd kreisrunde Vulkaninsel liegt zwischen ihren größeren Nachbarinseln Teneriffa im Westen und Fuerteventura im Osten. Die Insel besitzt einen Durchmesser von etwa 45 Kilometern und eine Fläche von 1.560,10 Quadratkilometern. Die Gesamtlänge der Küste Gran Canarias beträgt 236 Kilometer. Die höchste Erhebung im Zentrum der Insel ist der 1.949 Meter hohe, erloschene Vulkan Pico de las Nieves. Wahrzeichen Gran Canarias ist der 1.813 Meter hohe Roque Nublo.
La Palma, eigentlich 'San Miguel de la Palma', ist die nordwestlichste der sieben großen Kanarischen Inseln, die eine der siebzehn Autonomen Gemeinschaften Spaniens bilden. La Palma liegt im Atlantischen Ozean. Die Insel hat bei einer Fläche von 708 Quadratkilometern eine Länge von etwa 42 Kilometern und eine Breite von etwa 28 Kilometern. Damit ist sie die fünftgrößte der Kanarischen Inseln. Sie gehört zu der spanischen Provinz Santa Cruz de Tenerife. Hauptstadt ist Santa Cruz de La Palma auf der Ostseite. Auf der Westseite La Palmas befindet sich die größte Stadt der Insel, Los Llanos de Aridane. Die Landessprache ist Spanisch mit lateinamerikanischem Einfluss.
Lage
Palma liegt ca. 400 Kilometer vor der südmarokkanischen Küste, etwa 1500 Kilometer vom spanischen Festland entfernt und etwa 60 Kilometer westlich der kanarischen Hauptinsel Teneriffa auf 28°40' nördlicher Breite und 17°52' westlicher Länge. Sie ist die nordwestlichste der Kanarischen Inseln.
Im Westen des Eilands verläuft der frühere Nullmeridian von Ferro, der eigentlich durch 20° westliche Länge von Paris definiert war. Den Namen gab ihm die 60 Kilometer südlich gelegene kleine Insel El Hierro, die bis zur Entdeckung Amerikas den westlichsten Punkt der Europa bekannten Welt darstellte.
Gliederung der Insel
Die Verwaltung La Palmas gliedert sich in 14 Gemeindebezirke:
Barlovento
Breña Alta
Breña Baja
Fuencaliente de la Palma
Garafía
Los Llanos de Aridane
El Paso
Puntagorda
Puntallana
San Andrés y Sauces
Santa Cruz de la Palma
Tazacorte
Tijarafe
Villa de Mazo
